07.04.2011


Frau Oldermann (Mitte) von der Firma Enercon beantwortete die zahlreichen Fragen der Besucher über die rund 120 Meter hohe Windkraftanlage Dies sei, so Erich Wust von der Betreibergesellschaft deswegen hervorzuheben, da so eine größere Akzeptanz solcher Anlagen erreicht werden könne. Auch Landtagsabgeordneter Rohde machte deutlich, dass es entscheidend sei, die Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber regenerativen Energien zu erhöhen. Voraussetzung hierfür seien zum einen eine bessere Information der Bürger, aber zum anderen auch rechtliche Schutzmaßnahmen. „Wir dürfen jetzt nicht den Schutz der Bürger vor den Belastungen, die auch die regenerativen Energieträger mit sich bringen, vernachlässigen“ so der Abgeordnete. Im Falle der Windenergie sei daher aufgrund möglicher Lärmbelästigung über notwendige Abstände zur Wohnbebauung zu diskutieren.


In der Winkraftanlage: Rainer Erdel und Jörg Rohde wagten den Aufstieg Das Problem mit dem unvermeidbaren „Schlagschatten“ sei bereits durch das bestehende Bundesimmissionsschutzgesetz geregelt, ergänzte Frau Oldermann von der Herstellerfirma Enercon. So dürfe kein Privathaus länger als 30 Minuten am Tag an höchstens 60 Tagen im Jahr vom Schlagschatten betroffen sein, andernfalls werde die Anlage so lange abgestellt, bis die Sonne den Schattenwurf verlege. Auch für die als störend empfundene Nachtbefeuerung gäbe es technische Möglichkeiten, um die Beeinträchtigung zu verringern.
MdB Erdel betonte, dass es wichtig sei, die von vielen Bürgern gewollte Energiewende mit Augenmaß herbeizuführen. .„Ziel ist ein Mix aus grundlastfähigen und temporär aktiven Anlagen, aus wohnortnahen kleineren Einheiten und größeren Anlagen sowie aus unterschiedlichen Energieträgern.“ Dabei müssten neben einer größtmöglichen Rücksicht auf betroffene Anwohner und Akzeptanz bei den Menschen auch die Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit der Stromversorgung im Mittelpunkt stehen. „Keiner von uns will die Atomkraft zwingend weiterbetreiben, aber einfach nur „Atomkraft-Nein Danke“, das reicht nicht. Wir brauchen ein vernünftiges, zeitnah aber dennoch solide erarbeitetes Konzept, in dem auch die Bereiche Speichermöglichkeiten und Höchstspannungsleitungen zu bedenken sind“ so der Abgeordnete abschließend.
Energiewende mit Augenmaß
Besuch der „Bürgerwindanlage“ in Wilhermsdorf 

Die Windkraft ist eine der erneuerbaren Energien mit dem größten Potential Die Energiewende muss und wird kommen“ da sind sich Bundestagsabgeordneter Rainer Erdel und Landtagsvizepräsident Jörg Rohde anlässlich der Besichtigung einer Windkraftanlage einig. In Wilhermsdorf im Landkreis Fürth ist eine so genannte „Bürgerwindanlage“ entstanden – ein Projekt unter (finanzieller) Beteiligung örtlicher Bürger.


Frau Oldermann (Mitte) von der Firma Enercon beantwortete die zahlreichen Fragen der Besucher über die rund 120 Meter hohe Windkraftanlage Dies sei, so Erich Wust von der Betreibergesellschaft deswegen hervorzuheben, da so eine größere Akzeptanz solcher Anlagen erreicht werden könne. Auch Landtagsabgeordneter Rohde machte deutlich, dass es entscheidend sei, die Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber regenerativen Energien zu erhöhen. Voraussetzung hierfür seien zum einen eine bessere Information der Bürger, aber zum anderen auch rechtliche Schutzmaßnahmen. „Wir dürfen jetzt nicht den Schutz der Bürger vor den Belastungen, die auch die regenerativen Energieträger mit sich bringen, vernachlässigen“ so der Abgeordnete. Im Falle der Windenergie sei daher aufgrund möglicher Lärmbelästigung über notwendige Abstände zur Wohnbebauung zu diskutieren.


In der Winkraftanlage: Rainer Erdel und Jörg Rohde wagten den Aufstieg Das Problem mit dem unvermeidbaren „Schlagschatten“ sei bereits durch das bestehende Bundesimmissionsschutzgesetz geregelt, ergänzte Frau Oldermann von der Herstellerfirma Enercon. So dürfe kein Privathaus länger als 30 Minuten am Tag an höchstens 60 Tagen im Jahr vom Schlagschatten betroffen sein, andernfalls werde die Anlage so lange abgestellt, bis die Sonne den Schattenwurf verlege. Auch für die als störend empfundene Nachtbefeuerung gäbe es technische Möglichkeiten, um die Beeinträchtigung zu verringern.
MdB Erdel betonte, dass es wichtig sei, die von vielen Bürgern gewollte Energiewende mit Augenmaß herbeizuführen. .„Ziel ist ein Mix aus grundlastfähigen und temporär aktiven Anlagen, aus wohnortnahen kleineren Einheiten und größeren Anlagen sowie aus unterschiedlichen Energieträgern.“ Dabei müssten neben einer größtmöglichen Rücksicht auf betroffene Anwohner und Akzeptanz bei den Menschen auch die Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit der Stromversorgung im Mittelpunkt stehen. „Keiner von uns will die Atomkraft zwingend weiterbetreiben, aber einfach nur „Atomkraft-Nein Danke“, das reicht nicht. Wir brauchen ein vernünftiges, zeitnah aber dennoch solide erarbeitetes Konzept, in dem auch die Bereiche Speichermöglichkeiten und Höchstspannungsleitungen zu bedenken sind“ so der Abgeordnete abschließend.



