FDP ist Motor für unternehmerische Landwirtschaft in Bayern und ganz Deutschland
BERLIN. Anlässlich der Kritik im Abschlussbericht der "Zukunftskommission Landwirtschaft" durch den früheren EU-Agrarkommissar Franz Fischler an der bayerischen Landwirtschaftspolitik der vergangenen Jahre erklärt der Agrarexperte der FDP-Bundestagsfraktion, Rainer Erdel:
Der frühere EU-Agrarkommissar Franz Fischler hat im Rahmen der Vorstellung des Abschlussberichtes der "Zukunftskommission Landwirtschaft" massive Kritik an der bayerischen Landwirtschaftspolitik der vergangenen Jahre geübt. Das wird die FDP in Bayern und im Bund zum Anlass nehmen, noch nachdrücklicher für eine unternehmerische und moderne Agrarpolitik im Interesse der heimischen Bauernfamilien einzutreten. Dabei muss sich die Agrarpolitik in Bayern und in Deutschland zukünftig noch viel stärker an den wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Realitäten orientieren. Zudem müssen, wie es der ehemalige EU-Agrarkommissar fordert, auch die Grenzen des politisch Machbaren zukünftig viel deutlicher den Bauern dargestellt werden. Gerade auch im Hinblick auf die schmerzhafte Haushaltskonsolidierung und die anstehende EU-Agrarreform muss den Bauern von Anfang an "reiner Wein eingeschenkt" werden.


Vom Fach: Rainer Erdel gehört selbst ein landwirtschaftlicher Betrieb mit 38 Milchkühen und rund 100 ha Nutzfläche Die fachliche Ausbildung der Landwirte in Bayern ist bereits ausgezeichnet. Zukünftig muss aber auch die Unternehmerqualifikation stärker in den Mittelpunkt der Ausbildung gerückt werden. Landwirte sind mittelständische Unternehmer, die im Rahmen ihrer Ausbildung hinsichtlich Krisen- und Risikomanagement, Marktkompetenz, Kommunikation und Persönlichkeitsbildung sowie Diversifizierung in der Aus-, Fort- und Weiterbildung geschult werden müssen.


