Rainer Erdel - Ihr Bundestagsabgeordneter für Ansbach-Land, Ansbach, Weißenburg und Gunzenhausen

Samstag, 19. Mai 2012
16.03.2011

Keine Gefahr für deutsche Verbraucher

Auswirkungen der Ereignisse in Japan auf Lebensmittel in Deutschland

"Japan ist ein lebensmittelimportierendes Land mit vielen Einwohnern, aber relativ kleiner landwirtschaftlicher Fläche. Lediglich einige wenige Nahrungsmittel wie Sojasaucen, Grüner Tee oder Ingwer werden nach Deutschland exportiert. Auswirkungen für den deutschen Verbraucher sind daher kaum zu befürchten. Erheblich mehr Sorgen macht mir, dass sich einige Bürger vorsorglich mit Jod-Tabletten eingedeckt haben. Wer diese jetzt einnimmt riskiert eine Überfunktion der Schilddrüse", warnt der Landwirt im für Ernährung zuständigen Bundestagsausschuss.


Im Jahr 2010 importierte Deutschland nur etwa 60 Tonnen Fisch aus Japan. Dies ist angesichts eines Gesamtfischimports von etwa 900.000 Tonnen pro Jahr verschwindend wenig. Japan kontrolliert seine Exporte und über eine radioaktive Belastung von Lebensmitteln ist derzeit nichts bekannt. Trotzdem wurde der deutsche Zoll angewiesen Einfuhren aus Japan vorsichtshalber auf Radioaktivität zu untersuchen. Unklar ist derzeit noch, wie sich langfristig die Nahrungsmittelversorgung in Japan selbst darstellen wird.

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