01.06.2011
Es muss ein Sicherungsfonds eingerichtet werden, um Landwirte und Handel gegen Lebensmittelkrisen zu schützen. Tausende Bauern in Deutschland sind ohne eigenes Verschulden in eine existenzbedrohende Krise geraten. Durch die Ausbreitung der EHEC-Infektionen sind ist insbesondere der Absatz von Gurken, Tomaten und Salat erheblich eingebrochen.
Ähnliche Probleme bei Eiern und Schweinefleisch gab es bereits bei den mit Dioxin verunreinigten Futtermitteln Anfang des Jahres. Ein angemessenes Sicherheitsnetz für die Landwirte gibt es bisher nur für den Bereich der Tierseuchen. Nachdem bereits die durch die Dioxin-Hysterie geschädigten Landwirte weitgehend leer ausgingen, zeigt die EHEC-Krise erneut die Notwendigkeit einer besseren Risiko-Absicherung auf.
Krisenfonds für Landwirte einrichten
Es muss ein Sicherungsfonds eingerichtet werden, um Landwirte und Handel gegen Lebensmittelkrisen zu schützen. Tausende Bauern in Deutschland sind ohne eigenes Verschulden in eine existenzbedrohende Krise geraten. Durch die Ausbreitung der EHEC-Infektionen sind ist insbesondere der Absatz von Gurken, Tomaten und Salat erheblich eingebrochen. Ähnliche Probleme bei Eiern und Schweinefleisch gab es bereits bei den mit Dioxin verunreinigten Futtermitteln Anfang des Jahres. Ein angemessenes Sicherheitsnetz für die Landwirte gibt es bisher nur für den Bereich der Tierseuchen. Nachdem bereits die durch die Dioxin-Hysterie geschädigten Landwirte weitgehend leer ausgingen, zeigt die EHEC-Krise erneut die Notwendigkeit einer besseren Risiko-Absicherung auf.
Konkret für die aktuelle EHEC-Problematik muss allerdings schnell eine Lösung gefunden werden. Für die Mitglieder von landwirtschaftlichen Erzeugerorganisationen gibt es auf EU-Ebene Notfallfonds, die Verluste bis zu fünf Prozent der Jahresproduktion abfedern können. Die EU-Kommission hat bereits bestätigt, dass die Voraussetzungen für die Auszahlung dieser Mittel vorliegen. Ob dies ausreicht wird zu prüfen sein.



