29.06.2011
Nach einer umfassenden Überarbeitung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzentwurfes von Umweltminister Röttgen durch die Fachpolitiker der Koalition zeigt sich Rainer Erdel, der Energieexperte des Landwirtschaftsausschusses, sehr zufrieden: „Es ist uns gelungen den Ausbau der Bioenergie zu befördern und vor allem den ländlichen Raum zu stärken.“ Die Bioenergie spielt im Energiekonzept der Bundesregierung eine wichtige Rolle, weil sie stetig Strom und Wärme einspeisen und so unstete Energiequellen wie Wind und Sonne teilweise kompensieren kann.
Auch der Vertrauensschutz für Altanlagen wird vollständig gewahrt und die zusätzlich eingeführten Größenklassen für Gülle-Anlagen verbessern die Perspektiven der Biogaserzeugung. Gleichzeitig werden bei der Vergärung von Gülle erhebliche Treibhausgasemissionen vermieden, die Pflanzenverfügbarkeit der Nährstoffe in der Gülle und auch die lästigen Geruchsemissionen unvergorener Gülle vermieden. Weiterhin gelang es durch eine Änderung der Vergütungsregelung den Fokus der Förderung stärker auf standortangepasste Anlagen zu verschieben. „Dies ist vor allem für den ländlichen Raum ein Erfolg, da die Bevorzugung großer Biogasanlagen verhindert, eine Überforderung der lokalen Verkehrsinfrastruktur vermieden und der Druck auf den Bodenmarkt in Grenzen gehalten werden konnte“, betont Rainer Erdel.
Im Zuge der Energiewende ist auch die Beschleunigung des Netzausbaus ein wichtiges Thema. Hier sieht der Agrarexperte Erdel bei der momentan geltenden Entschädigungsregelung für Landwirte die nach den „Aufopferungsgrundsätzen“ erfolgt und die Landwirte mit einer Einmalzahlung in Höhe von 10 bis 20% des Verkehrswertes entschädigt, sowie bei der Ausgleichregelung die im Bundesnaturschutzgesetz vorgeschrieben ist noch Verbesserungsbedarf. „Ich bin jedoch zuversichtlich, dass wir auch hier in absehbarer Zeit eine faire Lösung für alle Beteiligten finden werden, denn die Koalition hat bereits eine Arbeitsgruppe eingesetzt die diese Problematik aufgreift“, erklärt Rainer Erdel.
Neues EEG als große Chance für die Landwirtschaft
Nach einer umfassenden Überarbeitung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzentwurfes von Umweltminister Röttgen durch die Fachpolitiker der Koalition zeigt sich Rainer Erdel, der Energieexperte des Landwirtschaftsausschusses, sehr zufrieden: „Es ist uns gelungen den Ausbau der Bioenergie zu befördern und vor allem den ländlichen Raum zu stärken.“ Die Bioenergie spielt im Energiekonzept der Bundesregierung eine wichtige Rolle, weil sie stetig Strom und Wärme einspeisen und so unstete Energiequellen wie Wind und Sonne teilweise kompensieren kann. Auch der Vertrauensschutz für Altanlagen wird vollständig gewahrt und die zusätzlich eingeführten Größenklassen für Gülle-Anlagen verbessern die Perspektiven der Biogaserzeugung. Gleichzeitig werden bei der Vergärung von Gülle erhebliche Treibhausgasemissionen vermieden, die Pflanzenverfügbarkeit der Nährstoffe in der Gülle und auch die lästigen Geruchsemissionen unvergorener Gülle vermieden. Weiterhin gelang es durch eine Änderung der Vergütungsregelung den Fokus der Förderung stärker auf standortangepasste Anlagen zu verschieben. „Dies ist vor allem für den ländlichen Raum ein Erfolg, da die Bevorzugung großer Biogasanlagen verhindert, eine Überforderung der lokalen Verkehrsinfrastruktur vermieden und der Druck auf den Bodenmarkt in Grenzen gehalten werden konnte“, betont Rainer Erdel.
Im Zuge der Energiewende ist auch die Beschleunigung des Netzausbaus ein wichtiges Thema. Hier sieht der Agrarexperte Erdel bei der momentan geltenden Entschädigungsregelung für Landwirte die nach den „Aufopferungsgrundsätzen“ erfolgt und die Landwirte mit einer Einmalzahlung in Höhe von 10 bis 20% des Verkehrswertes entschädigt, sowie bei der Ausgleichregelung die im Bundesnaturschutzgesetz vorgeschrieben ist noch Verbesserungsbedarf. „Ich bin jedoch zuversichtlich, dass wir auch hier in absehbarer Zeit eine faire Lösung für alle Beteiligten finden werden, denn die Koalition hat bereits eine Arbeitsgruppe eingesetzt die diese Problematik aufgreift“, erklärt Rainer Erdel.



