Rainer Erdel informiert sich über die Hochschule Ansbach
Zu einem Gedankenaustausch über grundsätzliche bildungspolitische Themen traf sich der Dietenhofener Bundestagsabgeordnete Rainer Erdel mit dem Präsidenten der Hochschule Ansbach, Prof. Dr. Gerhard Mammen.

Rainer Erdel im Gespräch mit Prof. Dr. Gerhard Mammen (links) Bei einem Rundgang über das Campusgelände stellte der Präsident die Hochschule und ihre verschiedenen Fachbereiche, darunter Betriebswirtschaft, Biotechnik, Energietechnik, Marketing Management, Multimedia und Kommunikation, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen vor. "Eine beeindruckende Vielfalt und Kombination", so Erdel, MdB. Er betonte, dass gerade die Bereiche Energie und Ingenieurwesen von besonderer, auch internationaler Bedeutung seien. So pflegt die Hochschule bereits jetzt einen Austausch mit Studierenden anderer Länder, insbesondere aus China, der für alle Seiten befruchtend ist.
Die internationale Komponente betonte, aus einem etwas anderen Blickwinkel auch Prof. Mammen. "Es gibt zwischen den Ländern der Erde große Wohlfahrtsunterschiede", so Mammen. "Um diese Unterschiede von unten nach oben anzunähern, also den ärmeren Ländern mehr Teilhabe am Wohlstand zu ermöglichen, sind innovative, umwelt- und ressourcenschonende Techniken notwendig." Diese würden an der Hochschule erforscht und gelehrt, wobei die Hochschule eine offene Gemeinschaft sei, die eben vom Austausch lebe.
Zur derzeit diskutierten Frage, ob der Bologna-Prozess eine positive Wirkung zeige, oder in Teilen zurückgenommen werden solle, empfahl Mammen Gelassenheit. Der Prozess der Umstellung sei noch lange nicht beendet, und solange noch Mischformen zwischen altem und neuem Ausbildungswesen notwendig seien, komme keine Ruhe in das System. Der Bologna-Prozess an sich bedeute aber eine ständige Verbesserung. Dem konnte der Abgeordnete voll zustimmen: "Umstellungen brauchen immer Zeit, Kraft und Geduld, aber wir sind auf dem richtigen Weg", so Erdel.



